Ein Anrufer blickt Richtung Wald übers Umspannwerk und sieht große Mengen weißer Rauch
(Einsatz-Nr. 10)
|
eingesetzte Kräfte
|
||||||||||||||||||||||
Fahrzeugaufgebot
|
|||||||||||||||||||||||
Die umliegenden Feuerwehren zu einer unklaren Rauchentwicklung im Bereich eines Waldgebietes alarmiert.
Aufgrund der zu diesem Zeitpunkt über einen längeren Zeitraum vorherrschenden trockenen Witterung und der damit verbundenen erhöhten Wald- und Flächenbrandgefahr war die Meldung einer unklaren Rauchentwicklung vollkommen richtig und notwendig. Gerade bei trockenen Verhältnissen können sich Brände im Wald- und Vegetationsbereich schnell entwickeln und ausbreiten. Eine zunächst nicht eindeutig zuordenbare Rauchentwicklung sollte daher grundsätzlich ernst genommen und entsprechend gemeldet werden.
Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde der gemeldete Bereich kontrolliert. Dabei konnte festgestellt werden, dass kein Brandereignis vorlag.
Die vermeintliche Rauchentwicklung entstand durch eine Windhose, die Staub von einem zuvor landwirtschaftlich bearbeiteten Feld aufwirbelte. Durch die Bewegung und Verwirbelung des Staubes entstand aus der Entfernung der Eindruck einer Rauchentwicklung.
Nachdem die Ursache eindeutig festgestellt und eine Brandgefahr ausgeschlossen werden konnte, waren keine weiteren Maßnahmen durch die Feuerwehr erforderlich. Die Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle nach kurzer Zeit wieder verlassen und ins Feuerwehrhaus einrücken.
Fazit: Auch wenn sich die gemeldete Rauchentwicklung letztlich als harmlos herausstellte, war die Alarmierung der Feuerwehr in dieser Situation absolut gerechtfertigt. Bei anhaltender Trockenheit gilt weiterhin: Lieber einmal zu früh eine unklare Rauchentwicklung melden, als einen möglichen Entstehungsbrand zu spät zu erkennen.