Ein Anrufer blickt Richtung Wald übers Umspannwerk und sieht große Mengen weißer Rauch
(Einsatz-Nr. 10)

Brand Freifläche
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Einsatzort Details

Obristfeld
Datum 13.08.2026
Alarmierungszeit 15:29 Uhr
Einsatzbeginn: 15:34 Uhr
Einsatzende 15:54 Uhr
Einsatzdauer 25 Min.
Alarmierungsart Sirene, Funkmeldeempfänger und APP
Einsatzführer Florian Horb am Main 2
Einsatzleiter Florian Redwitz a.d.R. 11/1
Mannschaftsstärke 8
eingesetzte Kräfte

Freiwillige Feuerwehr Horb am Main
Freiwillige Feuerwehr Neuses am Main
Polizei
Freiwillige Feuerwehr Redwitz an der Rodach
Freiwillige Feuerwehr Obristfeld
Kreisbrandinspektion Lichtenfels
    Fahrzeugaufgebot   Horb 46/1  Neuses am Main 45/1  Polizei  Redwitz 40/1  Obristfeld 44/1

    Einsatzbericht

    Die umliegenden Feuerwehren zu einer unklaren Rauchentwicklung im Bereich eines Waldgebietes alarmiert.

    Aufgrund der zu diesem Zeitpunkt über einen längeren Zeitraum vorherrschenden trockenen Witterung und der damit verbundenen erhöhten Wald- und Flächenbrandgefahr war die Meldung einer unklaren Rauchentwicklung vollkommen richtig und notwendig. Gerade bei trockenen Verhältnissen können sich Brände im Wald- und Vegetationsbereich schnell entwickeln und ausbreiten. Eine zunächst nicht eindeutig zuordenbare Rauchentwicklung sollte daher grundsätzlich ernst genommen und entsprechend gemeldet werden.

    Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde der gemeldete Bereich kontrolliert. Dabei konnte festgestellt werden, dass kein Brandereignis vorlag.

    Die vermeintliche Rauchentwicklung entstand durch eine Windhose, die Staub von einem zuvor landwirtschaftlich bearbeiteten Feld aufwirbelte. Durch die Bewegung und Verwirbelung des Staubes entstand aus der Entfernung der Eindruck einer Rauchentwicklung.

    Nachdem die Ursache eindeutig festgestellt und eine Brandgefahr ausgeschlossen werden konnte, waren keine weiteren Maßnahmen durch die Feuerwehr erforderlich. Die Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle nach kurzer Zeit wieder verlassen und ins Feuerwehrhaus einrücken.

    Fazit: Auch wenn sich die gemeldete Rauchentwicklung letztlich als harmlos herausstellte, war die Alarmierung der Feuerwehr in dieser Situation absolut gerechtfertigt. Bei anhaltender Trockenheit gilt weiterhin: Lieber einmal zu früh eine unklare Rauchentwicklung melden, als einen möglichen Entstehungsbrand zu spät zu erkennen.